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5G - Bundesnetzagentur beendet Frequenzauktion 2019

Wenn die Konzerne nicht so dämlich wären, hätten alle das gleiche geboten und alle hätten viel weniger zahlen müssen. Die Zeche zahlen sowieso wieder die Verbraucher, entweder mit einem löchrigen Netz oder horrenden Preisen.
@Danke Quote
@access oder aber beidem Zwinkern
@Danke Quote
@access und bandit1976: ja und ja 🤷🏻‍♂️
@Danke Quote
@*Leopard* Nein, der Staat hat nicht den Job Geld zu machen, sondern Vorgaben zu geben, wie der 5G Ausbau zu laufen hat.

Er hätte die Lizenz verschenken sollen, gegen die Verpflichtung von 100% Flächenausbau oder Lizenzentzug, so wie das Litauen und die anderen Ländern vorgemacht haben.
@Danke Quote
Hier stehts, wie es besser gegangen wäre

https://www.golem.de/news/5g-report-nich...41855.html
@Danke Quote
@Denner Exakt  Daumen hoch
@Danke Quote
@Denner Natürlich hat der Staat den Job Geld zu machen. Die Marktwirtschaft gilt doch nicht nur für Unternehmen. Der Steuerzahler hat das Recht dazu, dass die Regierung wirtschaftlich handelt und denkt.

Die Unternehmen haben genug Geld. Es liegt nicht am Geld wie ich bereits weiter oben erklärt habe. Selbst, wenn man die Provider die Lizenzen geschenkt hätte, dann würde sich an der Ausgangslage nichts ändern.

Die Versteigerung war völlig richtig. Wichtig ist jetzt die Baubranche für die Mammutaufgabe fit zu machen. Und da sehe ich schwarz. Der Arbeitsmarkt ist leergefegt und die vorhanden Ressourcen reichen bei Weitem nicht.
@Danke Quote
@*Leopard* die Grundlage für 5G ist 4G, welche Baumaßnahmen?
Klar muss da was gebaut werden aber bei dir klingt es nach jede Station braucht einen neuen Mast.

Ich finde auch eher das sowas staatlich gefördert werden sollte, jeder hat ein Interesse an guten Mobilfunk, aber solange ein Axel Voss existiert brauchen wir uns um sowas keine Sorgen zu machen, die entscheider haben leider kein technisches Verständnis.
@Danke Quote
@SK6722s

Nenn mir mal bitte einen vernünftigen Grund warum man milliardenschweren Unternehmen die Lizenzen hinterherwerfen sollte? [Bild: 1f609.png]
Ist ja nicht so, dass Telekom und Co. kurz vor der Pleite stehen. Das Geld ist doch da.

4G ist noch lange nicht flächendeckend ausgebaut. Von daher gibt es noch viele Baumaßnahmen zu treffen. Aber kann ja auch sein, dass der Löwenanteil schon gemacht wurde. Dann haben die Provider erst Recht keinen Grund zum heulen.

Wenn ich was zu melden hätte, dann hätte ich die Lizenzen nicht nur gut verkauft, sondern den Providern eine Frist gesetzt, dass das Ganze bis Ende 2021erledigt zu sein hat. Und dann Strafzahlungen, wenn das nicht klappt.

Nicht die Regierung muss sich was ausdenken, damit das Ziel erreicht wird, sondern die Unternehmen. Die Gewinne streichen sie ja auch ein und verteilen sie nicht an die Steuerzahler.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.06.2019, 23:59 von *Leopard*.)
@Danke Quote
@*Leopard* ja die 4G Infrastruktur ist für 5G nutzbar.

Ich hätte es staatlich gefördert, weil man gut sehen kann das es in anderen Ländern den gewünschten effekt bringt, klar kann ich einem Unternehmen die Pistole auf die Brust drücken und damit versuchen etwas zu erzwingen... wie gut das klappt zeigt die Vergangenheit.
Deutschland ist in Sachen preis und in Sachen netzausbau ein Entwicklungsland und das wird genau solange so bleiben wie es solche Aktionen gibt.

Warum sollte ein Vodafone oder ein Telekom sein Netz flächendeckend ausbauen und dazu noch die preisschraube drehen bis es wie bei unseren Nachbarländern ist?
Der Kunde muss den Kram ja unweigerlich mit machen oder soll er ins Ausland ziehen?
@Danke Quote
Ich sehe keinen Anlass dazu, dass die Anbieter an der Preisschraube drehen. Ich finde die Preise okay. [Bild: 1f60a.png]
Klar, günstiger ist immer besser, aber übertrieben teuer finde ich die Preise nicht.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.06.2019, 08:39 von *Leopard*.)
@Danke Quote
@SK6722s: ist es aber nicht auch so, dass ein 5G-Sender nur eine Reichweite von wenigen hundert Metern hat und ein 4G Sender mehrere Kilometer?

Somit ergibt sich doch logischerweise, dass weitere Masten für 5G notwendig sind, um eine Flächendeckung zu bekommen?

Just saying Zwinkern
@Danke Quote
Bis 2022 sollen 1000 neue Sendemasten errichtet werden.

Die Frequenzen sind an die Auflage gebunden, dass die erfolgreichen Bieter bis Ende 2022 jeweils 1000 Basisstationen für den neuen Funkstandard errichten. Das reicht für eine flächendeckende Versorgung allerdings längst nicht aus. Allein die Telekom will bis 2021 über rund 36.000 Sendestandorte verfügen, 7000 mehr als heute. Wahrscheinlich ist, dass sich die Anbieter wie bisher auch Sendeanlagen teilen. Die zuständige Bundesnetzagentur schreibt zudem vor, dass die Netzbetreiber bis Ende 2022 mindestens 98 Prozent der Haushalte je Bundesland, alle Bundesautobahnen, die wichtigsten Bundesstraßen sowie die wichtigsten Schienenwege mit mindestens 100 Megabit pro Sekunde versorgen müssen. Diese Geschwindigkeiten sind allerdings auch mit dem aktuellen LTE-Standard erreichbar. Die Kosten für den gesamten Ausbau werden auf einen zweistelligen Milliardenbetrag geschätzt.


https://www.dnn.de/Nachrichten/Wirtschaf...en-muessen
@Danke Quote
@olo sendeeinheiten brauchen ja aber nicht immer einen Mast so wie wir ihn kennen, schon heute stehen viele auf Hausdächern, es ist auf jedenfall so das ein Großteil der Infrastruktur schon durch LTE steht, ganz um Baumaßnahmen kommt man natürlich nicht rum, aber so wie das von Leo kam klang es eher so wie ein nicht erschlossenes Gebiet zu versorgen und dem ist nicht so.

Ich glaube nicht das es so wild ist, es hätte trotzdem geholfen es zu fördern und oder an einen flächendeckenden Ausbau zu koppeln.

Wobei ich es absurd finden würde soetwas zu fordern und in gleichen Zug soviel Kohle zu fordern
@Danke Quote
@SK6722s

Die Bundesnetzagentur hat den gebotenen Betrag nicht gefordert. Es war eine Auktion. Die Provider haben den bekannten Betrag von sich aus geboten.

Und die Telekom hat einen Börsenwert von um die 80 Milliarden USD. Die heulen aus Prinzip, weil sie ihren Aktionären verpflichtet sind und natürlich so wenig Geld wie möglich ausgeben und so viel Geld wie möglich einnehmen müssen. Das ist alles Taktik.

Die Auktion ist kein Verlustgeschäft für die Provider. Im Gegenteil.

Warum sollten die Steuerzahler milliardenschwere Unternehmen subventionieren?
@Danke Quote
Der Steuerzahler ist auch Kunde und zahlt sowieso die Kosten. Und wie @Denner schon schrieb, durch die Kosten wird der Ausbau verlangsamt und es bleibt bei Europas schlechtester Netzabdeckung.
@Danke Quote
Warum wird durch die Kosten der Ausbau verlangsamt? Sagt wer? Die Provider sagen das! Ist natürlich sehr glaubwürdig.

Und aus welchem Grund sollte der Steuerzahler/Kunde doppelt zahlen? Glaubt doch niemand im Ernst, dass ein börsenorientiertes Unternehmen freiwillig die Preise senkt.
@Danke Quote
Glaub was du willst, Fakt idt das andere Länder die Lizenzen kostenlos vergeben, bessere Netze und günstigere Tarife haben. Ich und andere sehen darin eine Kausalität.
@Danke Quote
Naja die Gebühren werden auf die Kunden abgewälzt - und das treibt die Preise
@Danke Quote
Man braucht nicht diskutieren was der bessere Weg ist, man braucht nur ins Ausland schauen.

Wer dann immer noch mit wirtschaftlichen Thesen von 1960 argumentiert, verliert.
@Danke Quote



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