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OneDrive auf dem Mac - Bootcamp

Hallo Zusammen,

ich betreibe bald das Bootcamp mit OsX und Windows. Hauptbetriebssystem wird Windwos 10 für mich sein. Dort habe ich bei meinem alten Rechner noch die Cloud OneDrive laufen. Alles funktioniert tutti. Smiley

Was ist, wenn ich später zwei Betriebssysteme auf dem Mac habe? Ich installiere ich dann dort OneDrive?
Wie sieht das mit dem Erstellen des Onedrive-Ordners aus? 

 Werden dann unter beiden Betriebssystem die kompletten Daten aus der Cloud einmal auf den Rechner geladen?
Oder kann ich die Ordner von Windows unter Apple OS freigeben? Wenn ja wie?

gruß

Deejan
@Danke Quote
@Deejan was ich davon kenne…würde ich sagen, dasss die Daten nur bei Bedarf geladen werden. Es sind nur Verknüpfungen auf die Cloud. Du solltest über beide BS drauf zugreifen können, da es beide unterstützen. Freigaben braucht es meiner Meinung nach nicht dafür…
Die Ordner werden nach der Anmeldung erstellt und spiegeln nur den Inhalt des OneDrive.
@Danke Quote
Hey,

danke fpr die antwort. jedoch kann man bei onedrive beides einstellen. nur online um speicherplatz lokal auf dem rechner zu sparen, oder 1:1 auf pc und in der cloud. ich habe die zweite variante, da ich nicht immer, wenn ich dateien bearbeiten will, die kurz runterladen und dann wieder hochladen möchte.
deshalb wäre es klasse, wenn man eine freigabe machen könnte. oder jmd. sagt, dass die dateien nur einmal heruntergeladen werden. das wäre top Smiley

gruß

Deejan
@Danke Quote
Du wirst die Cloud zweimal lokal speichern müssen, wenn du sie unter beiden Betriebssystemen verwenden willst. Du kannst mit Mac nicht nativ auf die Windows-Partition zugreifen. Das kannst du zwar durch zusätzliche Software wie z.B. https://github.com/osxfuse/osxfuse/wiki/NTFS-3G ermöglichen, davon würde ich aber stark abraten, da einerseits zusätzliche Kernelerweiterungen den Mac ausbremsen und instabiler machen können, andererseits der Zugriff auf das Windows-Dateisystem schwierig ist, wenn Windows z.B. das hybride Herunterfahren verwendet (Windows-Dateisysteme sind echt sch***). Darüber hinaus kann es Probleme geben, wenn die Cloud unter Windows und Mac nicht exakt gleich funktioniert, oder z.B. nicht automatisch erkennt, wenn Dateien von dem jeweils anderen Betriebssystem in den Cloudordner gelegt wurden. Also würde ich dir empfehlen, die Cloud entweder zweimal offline zu halten, oder auf Mac dann nur als Online-Kopie drauf zuzugreifen, mit Download bei Bedarf.
@Danke Quote
Klasse. Vielen Dank für die Info. Hab ich mir schon gedacht.  Rolleyes

gruß

Deejan
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.02.2019, 14:00 von *Steffen*.)
@Danke Quote
Gerne, kein Problem Smiley Tut mir Leid, dass es keine bessere Lösung gibt. Du könntest es natürlich probieren, aber es besteht halt wirklich das Risiko eines Datenverlusts. Einerseits, weil das Windows-Dateisystem nicht sonderlich pflegeleicht ist, und andererseits, weil die Cloud ja zusätzlich zu den Dateien ihren eigenen Index verwaltet, und der wird ja nicht mit aktualisiert, wenn das jeweils andere Betriebssystem die Daten verändert. Ich habe auch einen Dual-Boot aus Linux und Windows, und meine eigene Cloud (Nextcloud) auch zweimal auf der Festplatte. Dank selektiver Synchronisierung ist da der Overhead aber nicht allzu groß Smiley
@Danke Quote
Hast du bei beiden Betriebssystemen selective synchronisierung aktiviert?

Gruß

Deejan
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.02.2019, 08:54 von Deejan.)
@Danke Quote
Ja, weil ich bei beiden Betriebssystemen nicht alle Daten der Cloud brauche. Windows benutze ich nur, wenn ich Grafikdesign mache, deshalb sind in der Cloud-Instanz unter Windows nur die Ordner zur Synchronisierung ausgewählt, die meine Designdokumente enthalten. Unter Linux mache ich alles andere, deshalb sind unter Linux alle Ordner ausgewählt, außer die, die Designdokumente enthalten, weil die brauche ich schließlich nicht unter Linux.

Linux kann zwar problemlos auf die Windows-Festplatte zugreifen, aber da die Cloud ja neben den Dateien noch einen Index derselben verwaltet, und der z.B. unter Windows nicht mit aktualisiert werden würde, wenn ich unter Linux was verändere (und umgekehrt), habe ich zu viel Angst davor, dass der Index dann kaputt gehen könnte. In der Regel sollte die Cloud-Applikation damit gut umgehen können, aber ich will es nicht drauf anlegen. Ich habe aber auch mein Notebook mit einer 1TB-SSD bestückt, sodass ich auch genügend Speicher dafür habe.
@Danke Quote
Ich fange sobald ich die große SSD hab an zu installieren. Ich habe gerade mich noch ein bisschen in dem OS X Mojave umgeschaut. Dort gibt es im Finder unter Orte auch den Ordner Boot Camp. Dort findet man unter dem Benutzer Bilder, Dokumente, Musik und auch den onedrive Ordner. Wenn dort Daten drauf sind kann man wirklich nicht darauf zugreifen? Das wundert mich ein wenig. Biggrin

Gruß

Deejan
@Danke Quote
Natürlich kannst du drauf zugreifen. Du kannst den Ordner aber nicht aktualisieren, wenn du Mac verwendest. Sprich jedes Mal, wenn du Windows verwendest, werden die neuen Daten heruntergeladen, und neue Daten in dem Ordner (hoffentlich) hochgeladen. Du kannst aber nicht unter Mac neue Daten in den Ordner herunterladen (mit dem OneDrive-Tool) oder Daten aus dem Ordner hochladen. Technisch gesehen würde es vielleicht funktionieren, wenn OneDrive gut programmiert ist, kann aber zu Problemen führen, weil der Windows-Client von OneDrive nicht zwingend genauso programmiert ist, wie der Mac-Client, und selbst wenn doch, die Programme außerhalb von dem Ordner mit den Daten noch einen versteckten Ordner mit Indexdateien führen, der ebenfalls aktuell gehalten wird. Es ist also davon abzuraten, dass zwei Cloud-Instanzen in demselben Ordner herumpfuschen.
@Danke Quote


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